
Halloween bedeutet bei uns Familientreffen im Großformat. Allerdings sind es weniger Kürbisse, Kostüme und amerikanische Halloween-Traditionen, die uns zusammenbringen. In diesem Fall waren ein Hochzeitstag und ein nachgefeierter Geburtstag die eigentlichen Übeltäter.
Irgendwann kam mir die Idee: Wenn schon alle da sind, warum nicht einfach ein paar der Anwesenden in einen Film verwickeln? Die meisten wussten vermutlich nicht so genau, worauf sie sich einließen. Aber genau das macht die Sache ja interessant.
Am Vormittag habe ich mir eine kleine Handlung ausgedacht und überlegt, wie wenig Filmaufnahmen man eigentlich braucht, um eine komplette Kurzgeschichte zu erzählen. Die Antwort: sieben Einstellungen.
Sieben. Nicht siebzig. Wir hatten schließlich noch Kuchen zu essen.
Innerhalb von etwa 45 Minuten war das Material im Kasten. Ohne großes Drehbuch, ohne Filmcrew, ohne Hollywood-Budget und vor allem ohne den Anspruch, damit irgendwelche Filmpreise abzuräumen.
Das Ergebnis? Ein spontanes Spaßprojekt mit familiärer Starbesetzung und dem Beweis, dass man nicht immer alles bis ins letzte Detail planen muss, um etwas Unterhaltsames auf die Beine zu stellen.
Und was hat das Ganze mit DZBR zu tun?
Vielleicht genau das: Nicht alles so ernst nehmen. Einfach machen. Und schauen, was dabei herauskommt.
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